Diese Seite ist ein Ort zum Innehalten, Beobachten und Neu-Sehen. Ein Raum für alle, die Freude daran haben, zu erkunden, wie Räume auf den Körper, den Alltag und das Miteinander wirken.
Hier sammeln sich Gedanken, Beobachtungen und Arbeiten rund um Raum, Wahrnehmung und Alltag. Sie darf sich verändern – so wie unser Zuhause selbst.
Daniela Tombergs
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Hi, ich bin Daniela.
Mich interessieren Räume nicht nur in ihrer Form, sondern auch, wie sie auf uns wirken: mit Licht, Übergängen, Rückzugsmöglichkeiten, mit dem, was trägt, und dem, was fordert. Meine architektonische Ausbildung bildet das Fundament meiner Arbeit, die sich im Laufe der Jahre offener, prozesshafter und mehrschichtiger entwickelt hat – genauso wie das Leben selbst.
So entsteht ein Raum, in dem Erfahrung auf Alltag trifft: auf Familien, auf Dynamiken, auf die unterschiedlichsten Bedürfnisse und Herausforderungen. Auf Augenhöhe wird gefragt, beobachtet und Klarheit geschaffen – für Wünsche, Vorstellungen und das Zusammenspiel von Architektur, Farben, Formen und Beziehungen.
Oft beginnt dieser Weg nicht mit einer fertigen Lösung, sondern mit einer Frage, die alles in Bewegung setzt.
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Räume bilden das Fundament meiner Arbeit. Sie dürfen von innen nach außen und von außen nach innen gedacht werden – vom großen Ganzen bis zum kleinsten Detail, und wieder zurück.
Es geht darum, wie Räume funktionieren und wirken, wie sie sich anfühlen – emotional, haptisch, körperlich. Architektur und Räume umgeben uns alle, im Kleinen *Zuhause*, im Großen *Stadtraum* und natürlich auch draußen *Naturräume*.
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Bevor wir in Räumen etwas verändern, dürfen wir lernen, genau hinzusehen und wahrzunehmen: Wie fühlt sich ein Raum an? Was macht den Raum aus? Wie ist er angeordnet? Welche weiteren Schichten gibt es, zum Beispiel in Bezug auf die Zugehörigkeit zu anderen Räumen, den Möbeln oder den Nutzern?
Oft können kleine Beobachtungen schon viel in Bewegung bringen.
Meine künstlerischen Arbeiten entstehen aus dem gleichen Interesse wie meine architektonische Arbeit: dem Wunsch, Wirkung sichtbar zu machen.
Es sind Experimente zur Wahrnehmung, zum Zusammenspiel, zum Loslassen und Erleben, die eine Sprache suchen für das, was sich nicht planen lässt.
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Raum endet nicht an der Wand. Auch unser Körper ist ein Raum, der wahrgenommen werden will.
Pausen, Bewegung und das Stillwerden gehören für mich zur Raumarbeit dazu – als Gegengewicht zum Denken und als Möglichkeit, wieder bei sich anzukommen.
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Du kannst hier einfach mitlesen, in Ruhe beobachten oder dir Inspiration holen. Wenn du möchtest, kannst du mir schreiben und dich mit mir austauschen oder deine Gedanken mit mir teilen.
Hier darf Raum für Begegnung, Impulse und neue Perspektiven entstehen – genauso, wie sich Räume entwickeln.